Do Synthesizers dream of Spotify?

In Kooperation mit der Kunstuniversität Linz

Das Symposium widmet sich der Omnipräsenz der Technik in popmusika-lischen Prozessen. Es soll gemeinsam der Frage nachgegangen werden, ob und wie das technisch Neue in ästhetischen Übersetzungen wahrnehmbar wird und wie es diese Prozesse steuert und beeinflusst. Pop an sich ist ein dynamisches Konglomerat, das mehr ist als Musik und seine Seitentriebe, es muss von allen Beteiligten stets neu arrangiert und kombiniert werden. Als Musikerinnen, Hörerinnen, Technikerinnen oder Forscherinnen sind wir alle am Arrangieren und (Re-)Kombinieren beteiligt, wir definieren die Prozesse und somit den Pop. Klar ist jedoch, es bleiben die technischen Apparate, die für den Sound sorgen. Egal ob Smartphone, Funktion-One, Tidal oder 808 – Hard- und Software sind konvergierende Akteur_innen im fluiden Netzwerk des Pop. „Do Synthesizers dream of Spotify?” nimmt sich dieser Tatsache an und eröffnet inmitten des popmusikalischen Reigens des Festivals einen transdisziplinären Experimen-tierraum. Es gilt dem Wechselspiel von technischer und ästhetischer Inno-vation nachzuspüren und die ihnen innewohnenden Funktionsweisen nachzuzeichnen.

Mit Kathrin Dreckmann (Düsseldorf, DE), Tina Frank (Linz/Wien, AT), Anna Schürmer (München, DE) und Claire Tolan (Berlin, DE) Konzept / Moderation: Moritz Pisk

Kathrin Dreckmann
Video thrills the media art: Über intermediale Prozesse zwischen Musikvideo und Medienkunst

Tina Frank
Audiovisual Insights

Anna Schürmer
DEA EX MACHINA. Die technofeministische Emanzipation in der Musik

Claire Tolan
„The slit of an eye opening in / time / vertical to the horizon“: Orthogonal and decentralised futures of collaboration